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Old 11-11-2009, 09:59 AM
richthofen richthofen no ha iniciado sesión
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Join Date: Jan 2006
Posts: 3,068

Default Petition an den Deutschen Bundestag bzgl Mindestbemessungsgrenze GKV

Es ist mir seit langem ein Dorn im Auge - eine der größten sozialen Ungerechtigkeiten in diesem Land:

Wer als Selbständiger/Freiberufler weniger verdient, muss (im Gegensatz zu Angestellten) gegen jegliche Vernunft prozentual deutlich mehr für seine Krankenversicherung zahlen.
Das Problem ist die vollkommen aus der Luft gegriffene Mindestbemessungsgrenze von 1890,- EUR. Das Einkommen des "freiwillig" Versicherten wird zwar jährlich überprüft, liegt man drunter, muss man aber trotzdem soviel zahlen als ob man 1890,- verdient hat.

Es gibt Möglichkeiten, sich niedriger einstufen zu lassen - aber unter den dafür erforderlichen persönlichen Umständen, könnte man auch
erfolgreich Hartz 4 beantragen.

Zur völlig absurden Annahme, man würde mindestens 1890,- verdienen, muss auch die (obere) Beitragbemessungsgrenze von 3675,- im Kontext betrachtet werden!
Denn nur 1785,- EUR liegen zwischen unterer und oberer Bemessung - im Klartext:

1. Sehr viele Selbständige zahlen in Wahrheit 20-30% ihres Einkommen für die gesetzliche Krankenversicherung.
2. Gut verdienende Selbständige zahlen prozentual deutlich weniger.

Beispiel:

1.: Selbständige Person mit einem Einkommen von durchschnittlich 1200,-
14,3% von 1890,- = 270,72 (zzgl. Pflegeversicherung)

22,56%

2.: Selbständige Person mit einem Einkommen von durchschnittlich 5000,-
14,3% von 3675,- = 525,53 (zzgl. Pflegeversicherung)

10,51%

Na, ist das sozial? Natürlich zahlt auch der Milliardär maximal nur 525,53 (sofern er wirklich in die GKV will),
die arme kleine Sau aber, die sich evtl. nur mit 900,- durchschlagen muss, wird gleich mit mehr als 30% des Einkommens zur Kasse gebeten.

Da bei der geplanten Kopfpauschale noch immer 7% Arbeitgeberanteil gezahlt werden, wird sich diese Ungerechtigkeit auch nicht ändern,
denn Selbständige zahlen diesen Anteil selbst.

Also bitte unterzeichnen und verbreiten.

https://epetitionen.bundestag.de/ind...;petition=7923
__________________
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Old 04-22-2012, 05:45 PM
Gators1 Gators1 no ha iniciado sesión
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As if it wasn't bad enough they let the coobans in here.....
__________________
Donde estan?

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Old 08-19-2012, 09:50 PM
guszilla guszilla no ha iniciado sesión

Join Date: Aug 2004
Posts: 377

Default Re: Petition an den Deutschen Bundestag bzgl Mindestbemessungsgrenze GKV

Gibberish. But still makes more sense than Zep.
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Old 08-19-2012, 09:57 PM
Slpr Slpr no ha iniciado sesión
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Default Re: Petition an den Deutschen Bundestag bzgl Mindestbemessungsgrenze GKV

Quote:
Originally Posted by richthofen View Post
Es ist mir seit langem ein Dorn im Auge - eine der größten sozialen Ungerechtigkeiten in diesem Land:

Wer als Selbständiger/Freiberufler weniger verdient, muss (im Gegensatz zu Angestellten) gegen jegliche Vernunft prozentual deutlich mehr für seine Krankenversicherung zahlen.
Das Problem ist die vollkommen aus der Luft gegriffene Mindestbemessungsgrenze von 1890,- EUR. Das Einkommen des "freiwillig" Versicherten wird zwar jährlich überprüft, liegt man drunter, muss man aber trotzdem soviel zahlen als ob man 1890,- verdient hat.

Es gibt Möglichkeiten, sich niedriger einstufen zu lassen - aber unter den dafür erforderlichen persönlichen Umständen, könnte man auch
erfolgreich Hartz 4 beantragen.

Zur völlig absurden Annahme, man würde mindestens 1890,- verdienen, muss auch die (obere) Beitragbemessungsgrenze von 3675,- im Kontext betrachtet werden!
Denn nur 1785,- EUR liegen zwischen unterer und oberer Bemessung - im Klartext:

1. Sehr viele Selbständige zahlen in Wahrheit 20-30% ihres Einkommen für die gesetzliche Krankenversicherung.
2. Gut verdienende Selbständige zahlen prozentual deutlich weniger.

Beispiel:

1.: Selbständige Person mit einem Einkommen von durchschnittlich 1200,-
14,3% von 1890,- = 270,72 (zzgl. Pflegeversicherung)

22,56%

2.: Selbständige Person mit einem Einkommen von durchschnittlich 5000,-
14,3% von 3675,- = 525,53 (zzgl. Pflegeversicherung)

10,51%

Na, ist das sozial? Natürlich zahlt auch der Milliardär maximal nur 525,53 (sofern er wirklich in die GKV will),
die arme kleine Sau aber, die sich evtl. nur mit 900,- durchschlagen muss, wird gleich mit mehr als 30% des Einkommens zur Kasse gebeten.

Da bei der geplanten Kopfpauschale noch immer 7% Arbeitgeberanteil gezahlt werden, wird sich diese Ungerechtigkeit auch nicht ändern,
denn Selbständige zahlen diesen Anteil selbst.

Also bitte unterzeichnen und verbreiten.

https://epetitionen.bundestag.de/ind...;petition=7923
völliger unsinn, wer als freiberufler noch nicht einmal 24k€ im jahr erwirtschaftet, sollte sein gewerbe einstellen und stempeln gehen wie die anderen auch. warum das finanzamt das nicht von haus aus durchsetzt, verstehe ich nicht.




so long Slpr
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Old 08-19-2012, 10:12 PM
guszilla guszilla no ha iniciado sesión

Join Date: Aug 2004
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Default Re: Petition an den Deutschen Bundestag bzgl Mindestbemessungsgrenze GKV

Quote:
Originally Posted by Slpr View Post
völliger unsinn, wer als freiberufler noch nicht einmal 24k€ im jahr erwirtschaftet, sollte sein gewerbe einstellen und stempeln gehen wie die anderen auch. warum das finanzamt das nicht von haus aus durchsetzt, verstehe ich nicht.




so long Slpr
You just made that up.
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Old 08-19-2012, 10:16 PM
Slpr Slpr no ha iniciado sesión
Banned

Join Date: Jan 2006
Location: ♪♪♫♫
Posts: 10,033

Default Re: Petition an den Deutschen Bundestag bzgl Mindestbemessungsgrenze GKV

Quote:
Originally Posted by guszilla View Post
You just made that up.
how would you know? you didn't understand a single word.





so long Slpr
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Old 09-15-2012, 07:01 PM
hedkvistH hedkvistH no ha iniciado sesión
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Join Date: May 2003
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Default Re: Petition an den Deutschen Bundestag bzgl Mindestbemessungsgrenze GKV

baader men hof here?


seriously? wtf is this?
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